„Fit to Fly“ gewährt einen kurzen Einblick in einen Teil meines Lebens. Ich erzähle die Kurzgeschichte zur Erhaltung meines (teilweise) Ersatz-Schultergelenks aus Titan und berichte darüber, wie Emotionscoaching und mentales Training mir dabei geholfen haben, trotz des Kunstgelenk sehr schnell in den Sport zurück zu kehren und einen sehr guten Heilungsverlauf zu unterstützen. Infolge eines Autounfalls vor 25 Jahren hatte ich in den letzten zwei Jahren vor der OP immer wieder Entzündungen in meiner rechten Schulter, begleitet von starken Schmerzen und Einschränkungen in der Bewegung. Im Dezember 2015 musste dann die lange Bizepssehne versetzt werden und ich erhielt ein Teil-Kunstgelenk.

Es brach eine Welt für mich zusammen, da ich dachte, mit dieser Diagnose des notwendigen Ersatz-Schultergelenks aus Titan hat sich mein Sport für mich erledigt – denn gerade beim Fallschirm- und B.A.S.E. springen ist ein gut bewegliches und schmerzfreies Schultergelenk von hoher Bedeutung. Mit Emotionscoaching und mentalem Training habe ich mir selbst bei der Bewältigung und der Verarbeitung des Erhalts einer künstlichen Schulter geholfen. Emotionscoaching und mentales Training hilft ungemein bei dem Heilungsprozess. Durch meine eigenen Erlebnisse und Erfahrungen mit dem Autounfall und dem Kunstgelenk bin ich in der Lage, mich sehr gut in den Klienten hineinzuversetzen, der Ähnliches erlebt hat und gerade Sportlern noch besser dabei zu helfen, nach Verletzungen oder Unfällen schnell wieder in ihren Sport und zu gewohnten Leistungen zurückzukehren. Inzwischen vertraue ich mir mit meinem künstlichen Gelenk wieder voll und ganz und habe mich dadurch auch springerisch weiterentwickelt. Heute springe ich Wingsuit-B.A.S.E. ohne Probleme.

 

Camera: http://woop.biz

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