Teil 3 – Wie mit Zukunftsängsten umgehen?

Wie mit Zukunftsängsten umgehen?

Der Berg
Ich hatte mir mein Ziel gesetzt und ich stellte mir den Weg zu diesem Ziel als Berg vor. Jeder einzelne Schritt, den ich mache, ist ein Teilziel auf meinem Weg nach ganz oben zu meiner vollständigen Genesung. Dieses Motivationsbild habe ich mir für meine persönliche Situation gesetzt und so war ich auf einmal viel offener für den Erfolg.

Ich habe Schritt für Schritt mit meiner Vorgehensweise des Mentaltrainings gelernt, mich in dieser unangenehmen Situation wohl zu fühlen, indem ich aktiv meine negativen Gefühle bearbeitet habe. Ich habe mir vorgestellt, wie es sich anfühlt, wenn es mir bessergeht und somit die Emotionen über die Zeit verändert. Du musst bereit sein, dich unwohl zu fühlen und dieses Gefühl akzeptieren, um dich anschließend in ein positives Gefühl hinein zu versetzen. Das ist sehr wichtig, weil dein Wachstum genau an dem Punkt geschieht, wo du deine Grenze (Komfortzone) überschreitest. Es ist wie im physischen Training, du kannst nicht aufbauen und stärker werden, wenn du nicht kontinuierlich deine Muskeln trainierst. Du willst gerne in der Komfortzone bleiben, um Angst und Fehler zu vermeiden. Aber um dich weiter zu entwickeln musst du in die Unsicherheit gehen. Du wirst potenzielle Ausfälle, Rückschläge und Fehler riskieren müssen. Aber Du wirst auch lernen, dass Versagen nur noch eine Illusion ist, wenn du deine mentale Kraft gestärkt hast. Du wirst vorübergehende Herausforderungen und Rückschläge erfahren, aber wenn du immer mit einer offenen Einstellung bereit bist, auch unangenehme Situationen zu begegnen, dann sind diese Herausforderungen und Rückschläge überwindbar! Du wirst in der Lage sein, über dich hinaus zu wachsen und darüber hinweg zu kommen. Du wirst erkennen, dass diese Herausforderungen und Widerstände Möglichkeiten sind, um deine mentale Kraft zu stärken.

Mentale Kraft entsteht aus der Überwindung von Widerständen!

Jetzt!
Ich habe mich auf das konzentriert, was JETZT im nächsten Schritt wichtig ist. Genau das hat mir den Druck genommen und so konnte ich die Dinge lockerer angehen. Es gab aber auch immer wieder Momente, in denen ich mein Zukunftsziel bereits im JETZT erlebt habe, so als ob ich es schon erreicht hätte. Ich habe es mit allen Sinnen in meinem „Kopfkino“ voll erlebt. Diese „Live-Version“ meines erreichten Zieles hat mich mit starken positiven Gefühlen geflutet, die mir wiederum die notwendige Kraft gaben, den tatsächlichen Weg dahin Schritt für Schritt zu durchzustehen.

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Her damit!

Ich entwickelte spezielle Trainingsmethoden, zum Beispiel mit Seilen oder Terrabändern, um die Schulter, Sehnen und Muskeln langsam und ohne Belastung zu dehnen und um den Arm lange in gewissen Stellungen zu halten. Ich änderte meinen Schlafrhythmus, schlief nur etappenweise und dehnte die Schulter alle paar Stunden, damit ein konstantes und regelmäßiges Bewegen der Schulter möglich war. Natürlich nur in kleinen Einheiten, aber dafür ganz oft. Ich trainierte in allen möglichen Situationen mental mit mir selbst und nutzte jede Gelegenheit, um mich mental komplett auf die Lage „einzutunen“. Das war natürlich nicht immer einfach, aber ich blieb kontinuierlich dabei.

Rückschläge – Schöner Scheitern!
Du musst bereit sein verletzlich zu sein und deine Verletzlichkeit anzunehmen. Deine persönliche Kompetenz zu scheitern und zu wachsen, ist deine Kompetenz zum Erfolg!

Ich habe auf einmal gemerkt ich bin nicht „unanfechtbar“ und langsam kurierte ich mich von dieser Einstellung. Mit der Versagensangst bist du nicht auf das Richtige konzentriert, denn Misserfolg ist ein Teil deines Erfolgsprozesses. Das einzig wirkliche Versagen ist, kein Vertrauen in deine eigenen Fähigkeiten zu haben und demzufolge nicht alles zu geben.

In meiner speziellen Situation hatte ich viel mit Rückschlägen zu kämpfen, in denen ich stark an mir zweifelte. Beispielsweise wurden zwischenzeitlich die Schmerzen unerträglich, das Training kam ins Stocken und somit stagnierte auch der Fortschritt bezüglich der Beweglichkeit. Das waren die Momente, in denen ich unglaublich von mir selbst enttäuscht war. Durch meine starke Motivation habe ich es hier und da auch mit den Dehnungs- und Belastungsübungen übertrieben. Als Folge daraus war die Schulter überlastet und entzündet. Ich konnte sie auf einmal nicht mehr so gut bewegen wie zuvor, starke Schmerzen stellten sich ein und ich musste die Schulter erstmal wieder stilllegen und die Übungen auf ein Minimum reduzieren.

Ich konzentrierte mich nur noch auf den augenblicklichen Moment und genau das nahm mir den Druck, mein Ziel immer schneller erreichen zu wollen und sorgte stattdessen für Beharrlichkeit und Kontinuität.

Wie finde ich meinen ganz eigenen Rhythmus?
nächsten Montag erzähle ich dir wie es weiterging… stay tuned!

Erfahrungen & Bewertungen zu Katja Seyffardt